September 12th, 2018 by Dirk
Lesezeit: 6 Minuten

Queen Games hatte in den letzten Jahren keinen leichten Stand. Abgesagte Kickstarter Kampagnen, verwirrende Preispolitik und eher mittelmäßige Spiele beherrschten das Bild. Auf der Spiel’17 schien sich dann aber etwas zu ändern. Gleich zwei gute Spiele wurden mit Merlin und Pioneers auf den Markt gebracht. Und so legte man auf der Spielwarenmesse in Nürnberg im Frühjahr gleich mal nach und veröffentlichte mit Luxor ein Familienspiel von Rüdiger Dorn. Ob es die zwei Titel aus Essen um ein weiteres gutes Spiel ergänzt? Anscheinend, denn es war sicherlich nicht ohne Grund zum Spiel des Jahres nominiert.


Wie Luxor gespielt wird

Luxor ist ein kartenangetriebenes Rennspiel. Letzteres überrascht fast nicht, sind doch einige von Rüdiger Dorns Spielen als solche ausgelegt – bspw. Istanbul. Luxor ist dabei jedoch zugänglich und macht aus dem Wettrennen auch keinen Hehl. Jeder Spieler hat zu Beginn zwei Forscher an der Startlinie stehen, die er mit seinen Handkarten durch die Pyramide treibt. Die Handkarten, fünf Stück an der Zahl, dürfen bohnanza-esque in ihrer Reihenfolge nicht verändert werden. Eine ausgespielte Karte ermöglicht es, seinen Forscher die entsprechende Anzahl an Feldern nach vorne zu bewegen. Das sind eins bis fünf Felder oder die Augenzahl eines Würfelwurfs. Von den Handkarten darf jedoch nicht irgendeine gewählt werden. Nein, in der Pyramide herrschen strenge Regeln: Nur die rechts oder links außen befindliche Karte darf gespielt werden. Nach dem Ausspielen wird eine Karte nachgezogen und die neue Karte in die Mitte der nun nur noch vier Handkarten gesteckt.

Luxor

Nur die 1 oder die 2 dürfen ausgespielt werden…

Doch warum das alles? Ganz einfach: SCHÄTZE! Die Forscher wollen unterschiedliche Schätze einsammeln und das am besten noch in Sets aus drei verschiedenen Schätzen. Um einen solchen zu bekommen, muss man eine bestimmte Anzahl von Forschern (eins bis drei) auf dem Schatzplättchen versammeln. Hat man das geschafft, dann nimmt man das Schätzplättchen zu sich und zieht den Punktemarker die aufgedruckte Punktzahl nach vorne.

Aber Moment mal, wie soll ich drei Forscher auf einem Plättchen versammeln, wenn ich nur mit zweien starte? Ganz einfach: Überschreitet man gewisse Punkte auf dem Spielplan, werden neue Forscher an den Start gebracht. Die Nachwuchsforscher lungern also vor der Pyramide rum und warten dort auf ihren Einsatz. Diese jungen Wilden ziehen dann ebenfalls vom Eingang der Pyramide los und jagen ebenfalls nach den begehrten Schätzen. Am Ende hat man bis zu fünf Forscher in seinem Team, die auf der Jagd nach Schatz-Sets unterstützen.

Besonders interessant ist es aber, dass man durch das Erreichen von bestimmten Spielplanfeldern auch stärkere Karten erhalten kann. Diese ermöglichen dann beispielsweise eine variable Anzahl von Schritten (z.B. 1-5), ein Aufholen des letzten eigenen Mannes bis zum vorletzten oder eine gleichzeitige Bewegung aller eigenen Forscher um ein oder zwei Felder und so weiter. Der Kniff an diesen Sonderkarten ist, dass jeder Spieler sie zwar zunächst auf die Hand nimmt und für sich nutzen kann, die Karte jedoch nach dem ersten Ausspielen in den allgemeinen Kartenvorrat wandert. Sprich, jeder der anderen Spieler hat im späteren Spielverlauf die Chance, diese Karte zu erhalten und nutzen zu dürfen.

Auf den Feldern des Pyramidenwegs finden sich darüber hinaus noch einige weitere Sonderfelder, die dann wertvolle Skarabäen liefern oder eben die Schlüssel zur Grabkammer. Die braucht man, um das Spiel zu beenden. Denn wenn der zweite Forscher in die Grabkammer eingedrungen ist, endet das Spiel in dieser Runde.

Punkte gibt es dann für die Position der Forscher auf dem Spielplan, die Punkte auf gesammelten Skarabäen, je übrig gebliebenem Schlüssel gibt es einen Punkt sowie für die Sets aus den gesammelten Schätzen. Dazu kommen dann noch die Sonderpunkte für die zwei ersten Eindringlinge in die Grabkammer (das können auch Forscher ein und desselben Spielers sein).

Luxor

Vier Queenis und ein Kickstarter Exclusive gibt es schon zu Luxor.

Queen Games wäre nicht Queen Games, wenn es nicht auch zu Luxor die sogenannten Queenies gäbe. Vier Stück sind es an der Zahl bereits. Ein fünftes ist ein Kickstarter Exclusive Queenie. Diese bringen einige der bisherigen Spielelemente gehörig ins Wanken. Die Punkte-Skarabäen werden ersetzt durch welche, die Sonderaktionen ermöglichen. Es gibt so etwas wie Auftragskarten, bei denen Schätze und/oder Skarabäen abgegeben werden müssen – natürlich gegen reichlich Punkte. Es gibt eine Schatzkammer, in der man verdeckte Sarkophage, bis oben hin gefüllt mit Punkten, finden kann. Also eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten.

Expedition Luxor Queen Games Wuerfelmagier WürfelmagierDoch damit nicht genug ist bereits die erste modulhaftige Erweiterung angekündigt worden, die auch noch mal viele neue Elemente ins Spiel bringt. Unter anderem erweitert diese das Spiel auf bis zu sechs Spieler! Da wird es aber voll in der Pyramide…

Und wem das immer noch nicht genug Luxor ist, der schaut sich dann das Stand-Alone Game Expedition Luxor an, das auch zur Spiel ‘18 erscheinen wird. Auf der Expedition nach Luxor werden dann Plättchen gelegt, Lager aufgeschlagen und Abenteurer in Richtung Luxor bewegt. Eine Erweiterung soll bereits von Anfang an enthalten sein. Einen ersten Blick in die Regeln könnt ihr hier werfen.

Es gibt also auch weiterhin viel zu entdecken in Luxor…


Was uns an Luxor gefallen hat

Luxor

Ende! Aus! Vorbei! – Zwei haben es geschafft

Rüdiger Dorn und seine Rennspiele. Schon Istanbul hat mich total begeistert und auch Luxor weiß zu gefallen. Der Mechanismus der Steuerung über die Handkarten ist schlichtweg klasse. Man weiß genau, welche Karten kommen und auf welcher Seite man Karten ausspielen sollte, um an die gewünschten Karten zu kommen.

Genial finde ich zudem den quasi gemeinsamen Deckbau am Nachziehstapel. Die besseren Karten lassen den Nachziehstapel nach und nach immer besser werden und alle profitieren von den gezogenen Zusatzkarten. So kann man als Spieler auch an eine sehr hochwertige Karte kommen, obwohl man eine solche nie gekauft hat.

Die vielen kleinen Elemente, die man einsammeln kann, ermöglichen unterschiedliche Wege Punkte zu sammeln und fast alle bieten die Möglichkeit sie selbst zu erreichen und zu beeinflussen.

Grafische Gestaltung und Ikonographie sind nach der ersten Erklärung nahezu selbsterklärend und spätestens nach den ersten paar Zügen größtenteils verinnerlicht.

Erstaunlich war auch, dass man manchmal gar nicht abschätzen konnte, wer am Ende wirklich gewinnt, denn die Wertung der Forscher auf ihren Feldern kann noch mal ordentlich Punkte liefern und auch die eingesammelten Skarabäen liefern den ein oder anderen bisher unbekannten Punkt.

Mechanisch können Kinder das locker ab acht Jahren spielen. Um jedoch einigermaßen mithalten zu können, sollten sie schon eher zehn als acht Jahre alt sein. Sind die Kinder gut sozialisiert, können sie mit 10 Jahren wirklich schon gut mitspielen. Dafür sorgt auch der leichte Glücksanteil einiger Elemente. Und die Lernkurve bei Kindern ist durchaus steil genug, um in der nächsten Partie die Fehler der vorherigen zu vermeiden.


Was uns an Luxor nicht gefallen hat

Einen gewissen Glücksanteil kann man Luxor nicht absprechen. Denn zieht man mal wieder nur eine „1“ nach und dann wieder und wieder, kann das schon frustrierend sein. Ehrlich gesagt, es nervt gehörig. Das ist vor allem ärgerlich, wenn man nicht an die nach und nach in das allgemeine Deck wandernden Spezialkarten kommen kann. Denn diese ermöglichen häufig besonders mächtige Spielzüge.

Luxor

Kurz vor dem Start…

Glück ist auch im Spiel bei den Skarabäen. Diese liefern nämlich zwischen einem und vier Punkten. Hat man Pech und sammelt nur die niedrigen Werte ein, kann das schon mal das Zünglein an der Waage sein. Durch das kleine Queenie kann man das leicht adjustieren, so dass dieser Glücksfaktor entfällt.

Da man auch für das Sammeln der Sets aus je drei verschiedenen Schätzen viele Punkte bekommen kann, muss man tierisch achtgeben, dass einem die Gegner die fehlenden Objekte nicht wegschnappen. Ansonsten irrt man ziellos durch die Tunnel und geht am Ende leer aus. Es gilt also gut darauf zu achten, nicht nur Schätze, sondern auch Schriftrollen einzusammeln, die als Joker in den Sets fungieren. Dies in Kombination mit dem oben beschriebenen Glücksfaktor beim Kartenziehen macht das Spiel manchmal etwas arg taktisch. Aber das ist auch tatsächlich der einzige Ärgerfaktor den das Spiel bietet, denn das Sammeln der einzelnen Schatzplättchen führt auch hierbei zu einem Wettlauf – also ein Wettlauf beim Wettlauf.

Eine Killer-Strategie soll es auch geben: Einfach so schnell wie möglich in die Grabkammer rennen und alles andere ignorieren. Dies kann ich bisher aber nur bedingt bestätigen. Sicherlich kann man so sehr schnell einige Punkte machen, allerdings führt dies nicht automatisch zum Gewinn, vor allem dann nicht, wenn die anderen Spieler reagieren und mitrennen. Dann freut sich im Zweifel der Dritte im Bunde, der viele Skarabäen, hochwertige Schätze oder Sets eingesammelt hat. Der „Rennstrategie“ wird vermutlich mit einem Modul aus der bald erscheinenden Erweiterung ein Riegel vorgeschoben, denn eines der Module fügt einen Pharao hinzu, der die vordersten Forscher langsamer werden lässt. Erste Details hat Christoph in seinem Blog aufgeschrieben…

Auf der Materialseite hätten aus meiner Sicht die Karten deutlich hochwertiger ausfallen müssen. Diese sind doch arg dünn und knickempfindlich. Gerade bei einem Spiel, bei dem die Karten wesentliches Spielelement sind und relativ häufig gemischt werden müssen, wäre hier etwas mehr Qualität mehr als wünschenswert gewesen.


Fazit zu Luxor

Luxor ist ein typisches Rüdiger Dorn Rennspiel. Man hetzt durch die Pyramide und versucht vor den anderen Grabräubern Forschern an bestimmten Orten zu sein. Dazu muss man stets einen Blick auf seine gesamte Forscherschar haben und keine vergessen, das kostet sonst wertvolle Punkte. Insgesamt ein tolles Familienspiel, dass durch die kleinen Erweiterungen, die sog. Queenies, noch mal etwas mehr modulare Varianz erhält. Und wenn es dann noch eine „echte“ Erweiterung gibt, dann kommen bestimmt noch ein paar interessante Module hinzu.


Nachtrag in eigener Sache:

Ich war auch selbst schon mal in Luxor und habe extra für euch mein Familienfotoalbum gewälzt und auf diesen grandiosen Schnappschuss gestoßen.


Würfelmagier Wuerfelmagier in Luxor Rezension

 

Vielen Dank an Queen Games für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare von Luxor und den Queenies.

Posted in Rezensionen Tagged with: , ,

Oktober 6th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 4 Minuten

bild 53 kopie 1Zugegeben die Alliteration im Titel klingt zunächst etwas an den Haaren herbeigezogen, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Karuba, immerhin nomminiert zum Spiel des Jahres, ist ein wirklich schönes Familienspiel, dass wir oft und gern gespielt haben. Forscher sind ja ohnehin immer en vogue und so wundert es nicht, dass HABA die Themenwelt von Karuba nun noch um ein Kinder- und ein Kartenspiel erweitert. Letzteres durfte ich mir nun schon vor der Messe in Essen ansehen.

Eine kleine Schachtel kam vor zwei Wochen bei mir an. Die äußere Optik ist bekannt –  Karuba eben. Innen drin ist nicht viel zu finden. Ein Satz quadratischer Karten mit sechs verschiedenfarbigen Rückseiten. Insgesamt zwei bis sechs Forscher können sich so auf die Reise machen. Der Gag von Karuba war, dass jeder das selbe Plättchen wie der vorgebende Spieler benutzen musste, aber versucht einen besseren Weg zu finden dieses gewinnbringend auszulegen.

26F76845-34E4-4AAB-BAFA-EAF459281B9A

Die Schachtel in typischer Karuba-Optik

Bei Karuba – Das Kartenspiel verhält es sich ähnlich, mit einem wichtigen Unterschied: Zwar nutzen alle das selbe Deck an Karten und puzzlen die Karten jeweils vor sich in ein Raster, aber die Karten werden in jeweils individueller Reihenfolge (außer es handelt sich um einen extrem großen Zufall) gezogen. Jeder Spieler zieht so von seinem 16 Karten umfassenden Deck zu Beginn drei Karten auf die Hand und wählt davon zwei aus. Die zwei gewählten Karten legt man verdeckt vor sich ab. Haben das alle Spieler getan, werden die Karten aufgedeckt und die Summe der Zahlen auf den Karten verglichen. Der Spieler mit der niedrigsten Summe muss nun eine seiner beiden Karten ablegen. Anschließend werden die Karten der Spieler gemäß der Legeregeln (nur orthogonal anlegen und in einem 4×4-Raster bleiben) ausgelegt und man zieht zwei neue Karten auf die Hand. Von den nun wieder drei Handkarten wählt man wieder zwei zu spielende aus und so weiter. In der letzten Runde kann nur noch eine Karte aufgenommen werden und man legt die letzten beiden Karten in das 4×4 Raster.

Und warum das alles? Ganz einfach, man möchte möglichst alle vier Forscher zu den farblich passenden Tempeln führen. Dabei dürfen diese zwar grundsätzlich die gleichen Wege benutzen, aber blockieren sich an den Kreuzungen, auf denen sie starten auch gegenseitig. Erreicht am Ende ein Forscher auf einem durchgängigen Weg einen passenden Tempel ist das drei Punkte wert, liegen auf dem Weg dabei noch Edelsteine oder Goldnuggets gibt es Bonuspunkte.

Kartenauslage von Karuba von HABA

Der fertige 4×4-Raster-Dschungel

Das Tückische bei Karuba – Das Kartenspiel ist die Reihenfolge der gezogenen Karten. Manchmal fängt man stark an und überlegt sich einen Plan wie das alles passen kann, aber dann kommt die Tempel- oder Forscherkarte einfach nicht und man muss andere Karten vorziehen – denn zwei Karten muss man immer auswählen. Ganz schön blöd manchmal. Auch das Stichelement vermasselt einem ab und zu richtig die Tour, wenn man nämlich nur „wichtige“ Karten auf der Hand hat und dann auch noch eine davon verliert. Der Königsweg liegt darin, dass man möglichst viele Forscher über die punkteträchtigen Bonuskarten laufen lässt, die bringen nämlich bei jedem sich darüber bewegenden Forscher die entsprechenden Boni. Klingt erst mal einfach, aber da die Kartenteile einfach gemein angeordnet sind und man orthogonal anlegen muss, verhagelt das einem manchmal ganz schön die Tour. Ach so, wichtig zu erwähnen ist auch noch, dass die Karten nicht beliebig gedreht werden können. Auch das erschwert die Sache merklich, sehr merklich!

Beim ersten Spiel fand ich das Ganze noch nicht sehr spannend, doch in den folgenden Partien spielten wir es mehrfach direkt hintereinander und haben uns sogar einen neuen Modus überlegt – die KTC, Karuba Time Challenge (Tantieme bitte auf mein Konto, liebe HABA-Redaktion :-)). So geht’s: Man hat eine gewisse Zeitvorgabe (zum Beispiel 2 Minuten, kann man aber auch nach eigenem Gusto wählen), um seine Spielzüge auszuführen. Ist die Zeit abgelaufen, wird gestoppt und es wird gewertet, ganz egal, ob man fertig geworden ist mit seinem 4×4-Raster oder nicht.
Und apropos Raster: Nach Kingdomino ist dies das zweite Spiel, bei dem man aufpassen muss, dass man nicht aus dem Raster fällt. Besonders Kindern fällt das mitunter etwas schwer, aber auch Erwachsene laufen gerne in die Falle über den Dschungelrand hinaus zu denken und dann am Ende nur noch Mist legen zu können.
Strenggenommen kann man Karuba – Das Kartenspiel übrigens auch solo spielen, spielt doch jeder Spieler eigentlich ohnehin recht solo vor sich hin. So kann man im Spiel alleine versuchen einen neuen Highscore zu erreichen. Ist zumindest keine schlechte Übung für die nächsten Partien.

Fazit

Karuba – Das Kartenspiel ist eine schnelle Knobelei, die man in der Vielspieler-Runde mal schnell zwischendurch zum Wachwerden spielen kann oder als einfaches und transportables Familienspiel mit in den Urlaub nehmen kann. Das Spiel ist anders als sein großer Bruder, knüpft aber ausreichend an das Thema an. Ich weiß allerdings nicht, wie lange es insgesamt als Konzept trägt. Nach etwa 10 Partien wurde es dann doch etwas gleichförmig und man wollte eigentlich nur noch einen neuen Highscore erzielen. Unserer lag meines Wissens bei 20 Punkten. Höher sind wir nicht gekommen. Aber ich werde es sicherlich noch mal probieren – zur Not alleine und gegen die Uhr…Solo-Karuba-Time-Challenge!

Vielen Dank an HABA für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Posted in Rezensionen Tagged with: , ,