Der Solist Wuerfelmagier Würfelmagier Architeckten des Westfrankenreichs
April 10th, 2019 by Dirk
Lesezeit: 1 Minute

Die Spiele von Shem Phillips sind nach wie vor Erfolgsstories. Räuber der Nordsee waren nur der Anfang. Mit den Architekten des Westfrankenreichs und dem zweiten Teil Paladine des Westfrankreichs begann eine weitere Trilogie. Der Solo-Modus, den er für Architekten des Westfrankenreichs entwickelte inspirierte ihn auch zum Solo-Modus für Räuber der Nordsee, den es nachträglich dann als kleinen Kartensatz zu kaufen gab (mein Video dazu findet ihr hier).

Als Fan von Shem Phillips‘ Spielen konnte ich mir natürlich nicht nehmen lassen, mir auch den Solo-Modus von Architekten des Westfrankenreichs anzusehen und ihn auszuprobieren. Grundsätzlich finde ich Solo-Modi mit einem virtuellen Gegner besser, so dass ich auch hier froher Hoffnung war, dass mir dieser ebenfalls gefällt… Alles weitere erfahrt dann im Video.

Viel Spaß beim Schauen…

https://youtu.be/Uiz_UURbLsI

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Februar 27th, 2019 by Dirk
Lesezeit: 1 Minute

Zu Crown of Emara von Benjamin Schwer (Pegasus Spiele 2018) habe ich schon eine ausführliche Rezension geschrieben. Nichtsdestotrotz wollte ich mir auch die Solo Variante noch mal im Detail ansehen.

Highscores und „Kampagne“

Die Solo Variante von Crown of Emara ist schlussendlich eine Highscore-Jagd. Man spielt gegen einen „Gegner“, der jedoch nur dazu dient punkteträchtige Karten zu klauen. Im „Kampagnen-Modus“ – ich halte den Ausdruck für etwas übertrieben – kann man sukzessive an der Herausforderung des Spiels wachsen. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich je nachdem, ob man den Gegner bezwingt oder nicht. Das System gefällt mir eigentlich ganz gut, da es die Highscore-Jagd mit einer Herausforderung kombiniert.

Aber an dieser Stelle nicht mehr allzuviele Worte, meine Eindrücke seht und hört ihr im Video…


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Wuerfelmagier Würfelmagier Der Solist Solo Spiel Der Unterhändler Frosted Games
Januar 16th, 2019 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Als ich im Sommer 2014 auf das Projekt Hostage Negotiator aufmerksam wurde, war meine Neugierde sofort geweckt. Ein reines Solospiel. Das gab es damals noch nicht allzu häufig und auch vor allem kein Solospiel mit solch einem Thema. Alleine das Cover mit seiner rot/blauen Gestaltung machte neugierig. Sicherlich Solo-Varianten einiger Spiele gab es schon und auch Fanvarianten zu bestehenden Spielen, aber reine Solospiele waren rar und meistens eher abstrakt und unthematisch – zumindest in meiner Wahrnehmung zu der Zeit. Auch das Spielprinzip überzeugte mich von Anfang an und ich hatte echt Bock auf das Spiel. Allerdings waren die Portokosten damals so hoch, dass ich schweren Herzens erst mal Abstand von einer Beteiligung nahm. Zu unsicher war mir, iniwefern das Spiel dann auch wirklich trägt und, ob der kleine Verlag uverlässig liefern würde. Auch bei zweiten Auflage in 2015 blieb ich an der Seitenlinie. Das fiel mir allerdings wirklich schwer, denn das Paket wurde noch mal deutlich attraktiver mit einem BlingBling aufgewertet.

Dann kam die gute Nachricht: Asmodee wollte das Spiel herausbringen und es tauchte bereits auf den entsprechenden Vorschaulisten der Spiel‘17 auf. Auf der endgültigen Neuheitenliste war es dann aber nicht mehr zu finden. Im November 2017 erfuhr man dann u.a. über das Asmodee Forum, dass von einer Veröffentlichung aufgrund von schwierigen Vertragsverhandlungen nicht rausbringen werde. Irgendwas muss schief gelaufen sein und so kam Der Unterhändler zunächst nicht auf deutsch raus. Sehr sehr schade.

Aber wie das manchmal so ist mit den Tiefschlägen, auch diese können zu etwas Gutem führen. Und umso mehr freute mich die Nachricht, dass Der Unterhändler nun doch erscheinen sollte. Und das auch noch beim kleinen Berliner Verlag Frosted Games, dessen Inhaber Matthias Nagy bekennender Solo-Spieler ist. Eine perfekte Symbiose. Mit viel Herzblut wurde das Projekt dann auch umgesetzt und war auf der Spiel‘18 endlich auf deutsch zu erstehen. Kein Wunder also, dass ich mir dieses für mich mit einer besonderen Geschichte behaftete Solo-Spiel unbedingt ansehen musste. Viel Spaß…

https://youtu.be/wzBw6cuTsUo

Vielen Dank an Frosted Games für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Der Solist Great Western Trail Pegasus Spiele
Januar 2nd, 2019 by Dirk
Lesezeit: 1 Minute

Great Western Trail von Alexander Pfister ist eines der Spiele, das einen Augenblick brauchte, um bei mir zu zünden. Nach der zweiten Partie war der Groschen aber dann gefallen und ich habe mich voll und ganz überzeugen lassen, dass es wirklich gut ist. Ich mag die Kombination aus Laufspiel und Deckbuilding. Dazu kommen viele kleine Mechanismen, die geschickt verzahnt in das Spielgeschehen integriert wurden. Schade fand ich jedoch, dass es auch mit der Erweiterung keine Solo-Variante gab. Also schaute ich mal bei Boardgamegeek vorbei und siehe da, es gibt sogar eine übersetzte Automa-Variante. Ein Kartendeck steuert dabei den virtuellen Gegner über die Felder und setzt euch gehörig unter Druck. Im Video habe ich mir die Variante angeschaut und sage euch, was ich davon halte.

Und da man auf Boardgamegeek angemeldet sein muss, um etwas herunterladen zu können, habe ich mit dem Übersetzer der Variante gesprochen und darf euch das Dokument auch hier – quasi exklusiv – bereitstellen.



Vielen Dank für die Erlaubnis dazu und vor allem für das Übersetzen! Beachtet aber, dass Sören gerade an der Integration der Erweiterung Rails to the North in die Solo-Regel arbeitet. Diese findet ihr dann nur bei Boardgamegeek.

Nun aber viel Spaß mit dem Video!

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Der Solist Räuber der Nordsee Raiders of the Northsea
April 30th, 2018 by Dirk

Lesezeit: 2 MinutenRäuber der Nordsee ist, wie die Geschichte von Stonemaier Games (Interview mit Jamey Stegmaier findet ihr hier…) und manch anderem, eine der absoluten Crowdfunding Erfolgsgeschichten. Hätte man Shem Phillips vor drei oder vier Jahren gefragt, ob er sich vorstellen könnte, ein international absolut erfolgreiches und zum Kennerspiel des Jahres nominiertes Spiel zu veröffentlichen, er hätte vermutlich abgewunken. Doch es kam anders. Räuber der Nordsee, auf deutsch beim kleinen Schwerkraft-Verlag erschienen, verkaufte sich weltweit zehn-tausendfach! Auch die anderen Teile der Nordsee-Saga (Schiffbauer der Nordsee, Entdecker der Nordsee) werden infolgedessen einen großen Erfolg feiern können.

Räuber der Nordsee ist dabei gar nicht mal unbedingt als mega-innovatives Konzept zu betrachten, aber ich denke, dass genau das das Erfolgsgeheimnis ist. Der Mechanismus von Räuber der Nordsee ist mega-einfach: Jeder hat einen Arbeiter, den setzt er ein und führt die entsprechende Aktion aus. Dann nimmt einen anderen bereits auf dem Spielbrett befindlichen Arbeiter herunter und führt auch diese Aktion aus. Die Autorenleistung liegt hierbei also unter anderem darin, den bekannten Workerplacement-Mechanismus ganz etwas zu verändern und so ein anderes Spielgefühl zu schaffen. Da sich die Arbeiter im Laufe der Zeit (durch die Erfahrungen bei Plünderungen) verbessern, stehen dann irgendwann graue und weiße Arbeiter zur Verfügung, die ich dann nutzen kann. Einfach ein gutes Konzept.

Solo Variante Räuber der Nordsee

So in etwa wird sie aussehen, die Solo Variante von Räuber der Nordsee (hier noch der Prototyp)

Und was soll das nun für eine Solo-Variante sein? Die steht bei mir gar nicht im Regelheft beschrieben. Kann sie auch nicht, denn es handelt sich um einen Prototyp, der mir von Shem Phillips zu Testzwecken geschickt wurde. Die Solo-Variante wird als eigenständige Mini-Erweiterung erscheinen und auch vom Schwerkraft-Verlag im deutschsprachigen Raum angeboten werden. Offiziell wurde als Erscheinungstermin mal Q4 2018 angegeben, möglicherweise aber auch bereits früher. Im Video zu den Erweiterungen und zur Collectors Box hatte ich schon mal einen Abriss über die weiteren Nordsee Spinn-Offs gegeben. Ich habe bereits ein paar Partien spielen dürfen und ich muss sagen, ich bin sehr angetan davon.

 

Wie funktioniert die Solo-Variante von Räuber der Nordsee?

Der Gegner wird über ein Kartendeck gesteuert. Jede Karte gibt dabei vor, was der Gegner tut. Ein Gebäude im Dorf ist für diese Runde gesperrt (unten auf der Karte) und der Gegner geht entweder arbeiten oder er plündert. Letzteres tut er jedoch nur, wenn er die geforderten Proviant-Rationen besitzt. Dann wird einer der Orte – ebenfalls auf der Karte vermerkt und grafisch dargestellt – geplündert und der Gegner erhält die aufgedruckten Punkte. Beute und Walküren werden einfach abgeräumt und in den Vorrat zurückgelegt. Ansonsten läuft das Spiel wie das normale Spiel. Die Plünder-Automatik ist dabei das Salz in der Suppe. Der virtuelle Gegner erhält extrem schnell die ersten Punkte und man muss höllisch aufpassen, dass man nicht den Anschluss verliert.

Aber genug der vielen Worte, seht selbst…

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Würfelmagier Terraforming Mars Solo Solist Youtube
März 5th, 2018 by Dirk

Lesezeit: 2 MinutenDer Mars ist schon lange ein Planet, der die Phantasie der Menschen zu beflügeln scheint. Nicht umsonst reden wir oft von den Marsmännchen, wenn Außerirdische gemeint sind. Es gibt zahllose Filme, Bücher und Comics über Invasionen, Besiedelungen und andere Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Mars. Eine meiner frühesten Erinnerungen an einen Marsfilm ist Invasion vom Mars. Damals fand ich den echt bedrohlich und unheimlich, heute einfach nur belustigend (hier ein kurzer Ausschnitt). Das letzte von mir gelesene Buch zum Thema Mars war Der Marsianer, das ich in Windeseile verschlungen habe (vom Film war ich dann allerdings in der Folge etwas enttäuscht). Kein Wunder also, dass es auch zahlreiche Spiele gibt, die sich mit dem roten Planeten beschäftigen. Terraforming Mars dürfte hier eines der besten Spiele aus dem Genre der komplexeren Mars-Spiele sein. Auch wenn es neben den Befürwortern einige gibt, die Terraforming Mars gar nicht mögen, gilt es für die meisten Vielspieler als eines der besten Spiele der letzten Jahre. Die Jury Spiel des Jahres setzte es 2017 sogar als Kandidaten auf die Nominierungsliste für das Kennerspiel des Jahres (hier ihre Begründung).

Nun verfügt Terraforming Mars auch über einen Solo-Modus und ich mag das Spiel sehr, also nichts wie ausprobiert. Ich hatte den Solo-Modus noch nie ausprobiert, muss aber sagen, dass sich das Spiel wirklich gut solo spielt und auch eine echte Herausforderung ist. Hier geht es zunächst mal nicht um Punkte, sondern darum, die Werte auf den Status „bewohnbar“ zu heben – also wie im Mehrpersonenspiel auch. Erst wenn man das schafft, schaut man, wie viele Punkte man gemacht hat. Also keine reine Punktejagd. Und da ich Terraforming Mars so sehr mag, habe ich auch bißchen mehr gequatscht also sonst. Wenigstens hat das zu ausreichend Outtakes geführt, die ihr dann am Ende des Videos finden könnt. 😀

Viel Spaß beim Schauen…

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Der Solist Viticulture Stonemaier Games Jamey Stegmaier
Januar 15th, 2018 by Dirk

Lesezeit: 1 MinuteSchachtel von Viticulture von Feuerland und Stonemaier GamesAls ich im Jahr 2014 die Kampagne zur Tuscany Erweiterung von Viticulture entdeckte, war ich begeistert. Begeistert vom Thema, Konzept und Umsetzung des Spiels. Ein locker-leichtes Workerplacement-Spiel mit einer tollen Ausstattung. Der Preis für die Unterstützung des Gesamtpakets von 100 Dollar schreckte mich damals jedoch ab. Ein Fehler, ist es doch mittlerweile eines meiner liebsten Workerplacement-Spiele geworden. Ein paar Jahre später kam dann bei Feuerland Spiele die deutsche Version, wenn auch in der deutlich eingeschrumpften Essential Edition heraus, in der einige Elemente fehlten. Trotzdem war ich glücklich, als ich das Spiel zu meinem 40. Geburtstag endlich in den Händen halten konnte. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass ich nur wenige Zeit später den Autor des Spiels, Jamey Stegmaier, interviewen durfte. Hier findet ihr das Interview mit ihm…

Spielertableau von Viticulture von Feuerland und Stonemaier Games

Spielertableau von Viticulture

Als zusätzliches Argument für das Spiel sprach natürlich auch der von Morten Monrad Pedersen entwickelte Automa Mechanismus von Viticulture. Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren und somit war mir mit Start der Serie „Der Solist“ auf Youtube klar, dass Viticulture eines meiner frühen dort gezeigten Spiele sein würde. Podcast Kollege Solo Manolo hat Morten Monrad Pedersen übrigens in seiner ersten Folge interviewt.

Nun aber viel Spaß mit der dritten Folge von Der Solist.

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November 7th, 2017 by Dirk

Lesezeit: 1 MinuteArler Erde – ein zwei Personen-Euro-Workerplacement-Spiel in einem Karton von der Größe eines Ameritrash-Miniaturenspiels. Als Feuerland das Erscheinen dieses Titels bekannt gab, war ich sofort neugierig. Was wird das wohl für ein Spiel sein? Und was ist überhaupt Arle? Also zunächst mal schlau gemacht und gelernt, dass Arle ein Ort in der Heimat von Uwe Rosenberg ist, der uns mit dem Spiel auf eine Reise dorthin nimmt. Dabei bewegen wir uns jedoch Rosenberg-typisch nicht im Hier und Jetzt, sondern vielmehr in der „guten, alten Zeit“, als man noch mit Pferdekarren reiste oder sich in der Winterszeit mit der Herstellung langlebiger Waren beschäftigte, die dann auf den Märkten in den Städten in der Umgegend verkauft werden.

Im Kern ist Arler Erde ein reinrassiges Worker Placement Spiel, dass sich nahtlos ins Opus von Uwe Rosenberg einreiht. Im Rahmen meiner Solo-Spiele-Reihe ist dies mein erster Titel, den ich mir ansehen möchte. Der Vorteil: Das Solo-Spiel ist hier fast genauso zu spielen wie das Zwei-Personen-Spiel. Deshalb erkläre ich auch ein ganz bisschen Regeln. 😉

Noch ein Hinweis: Zur SPIEL’17 ist die Erweiterung Tee&Handel erschienen, mit der Arler Erde nun mit bis zu drei Spielern spielbar ist – weiterhin aber auch solo.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der ersten Folge von Der Solist und Arler Erde

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