Western Legends von Kolossal Games
Januar 12th, 2018 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

News Crowdfunding

Westernhelden von Western Legends von Kolossal Games

Die Westernhelden von Western Legends

Wenn ein Spiel von den Kollegen des Dice Tower in die Top 10 der „Most anticipated Games 2018“ aufgenommen wird, ist das für einen kleineren Verlag eine große Sache. Wie auch immer diese Spiele ausgesucht werden, Western Legends von Kolossal Games hat es natürlich prompt geholfen, um international deutlich stärker wahrgenommen zu werden. Allgemein scheint das Thema Wilder Westen bzw. Besiedelung des Westens der USA eine kleine Renaissance zu erleben, sind doch in Essen bereits ein paar thematisch in eine ähnliche Richtung zielende Spiele erschienen.

In Western Legends durchqueren Spieler die Landschaften des Wilden Westens als eine der ikonischen und legendären Westernhelden der damaligen Zeit (Billy the Kid, Doc Holliday, Calamity Jane, etc.) und tun dort, was man von ihnen erwartet: Sie spielen Poker, berauben Banken und versuchen dem dem Sheriff aus dem Weg zu gehen. Und alles nur, um sogenannte „Legend Points“ zu erzielen.

Spielplan von Western Legends bei Kolossal Games

Spielplan von Western Legends

Das besondere des Spiels soll die Open-World-Sandbox-Umgebung sein, die es ermöglichen soll, das Spiel nach den Vorstellungen der Spieler und durch deren Entscheidungen zu verändern. So sollen die Spieler vollständig in die Geschichte des amerikanischen Westens eintauchen können. Ein hehres Ziel, dass sich da vorgenommen wurde.

Im Laufe des Spiels müssen die Spieler auf zufällige Ereignisse reagieren, Jobs erledigen und Ziele erreichen sowie sich selbst zum Überleben ausrüsten. Sie können ein Reittier kaufen sowie Waffen und andere Gegenstände, die man benötigt, um die schwierigen Zeiten unbeschadet zu bewältigen.

Die Spieler können im Rahmen dieser Entscheidungsfreiheit auch entscheiden, den dunklen Pfad einzuschlagen und ein Desperado zu werden. Sobald ein Spieler für seine begangenen Taten gesucht wird, tritt der Sheriff auf den Plan, um ihn ins Kittchen zu bringen. Die Spieler können sich aber auch als Kopfgeldjäger versuchen und Desperados fangen, um das Kopfgeld zu kassieren.

Und natürlich gibt es Miniaturen. die von Pure Arts Studios gefertigt wurden. Obwohl es in Western Legends viele Inhalt gibt, sollen die Spieler Regeln und Gameplay als einfach und unkompliziert empfinden.

Egal, ob Sie den Weg eines wandernden Revolverhelden, eines Kleinstadt-Sheriffs oder eines erfolgreichen Gesetzeshüters wählen, nur ein Spieler wird als legendär erscheinen!

Für mich klingt das alles sehr nach einem weiteren Ameritrash-artigen Spiel, bei dem man sich Ausrüstung zusammensucht und sich hier und versucht über den Haufen zu ballern. Immerhin kommt es hier tatsächlich mal zu einer Schießerei. Ein sehr thematisches Spiel also, bei dem ich aber noch nicht einschätzen kann, inwiefern es an die Spannungsbögen anderer frei gestaltbarer Spiele heranreicht. Ich bin leider noch nicht vollends überzeugt, dass mich das Spiel in eine westernheld zu häufig endeten solche Spiele in endlosen Rumlaufereien und Würfelgefechten, die dann langfristig für mich einfach nicht spannend genug waren. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, zumal mir Optik und Aufmachung gut gefallen. Ich muss direkt an den guten alten Clint Eastwood denken…

Die Kickstarter Kampagne ist gerade gestartet und hier könnt ihr sie euch ansehen…

Hier noch das oben angesprochene Dice Tower Video (übrigens auch inkl. Tsukuyumi, dem Spiel des deutschen Autors Felix Mertikat)

Posted in Crowdfunding, News Tagged with: , , ,

September 8th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 1 Minute

„Wer will das überhaupt sehen?“
„Was haben wir getan?“

Fragen wie diese stellt man sich als selbstreflektierender Mensch, wenn man sich das erste selbstgedrehte Video ansieht.

„Und das sollen sich dann andere ansehen und sich davon unterhalten fühlen…?!“

Außerdem merkt man, wie verdammt viel Arbeit es ist sich so etwas auszudenken, zu filmen und dann auch noch zu schneiden (letzteres hat der Leif zum Glück größtenteils übernommen, ersteres haben wir schlichtweg einfach ignoriert).

Zusammen mit dem Leif von Leif & in Farbe habe ich mir nämlich Massive Darkness angesehen (…mit massiv vielen massiv unbemalten Miniaturen) und dann auch noch meinen Senf dazu gegeben. Dummerweise standen gaaaanz zufällig ein oder zwei Kameras rum und haben das dann auch noch aufgenommen. Und wenn das Filmmaterial schon mal da ist…

Ach so, und falls ihr das Gefühl habt, dass das alles etwas planlos ist…dann habt ihr absolut Recht! Denn wir haben uns ganz unvoreingenommen und ohne Plan hingesetzt und losgequatscht.

Beim nächsten Mal wird es wohl besser…oder noch schlimmer…zumindest mit Konzept…wahrscheinlich.

Und damit ihr auch ja dranbleibt gibt es am Ende auch noch Outtakes…und vielleicht unterhält es euch ja doch ein wenig. Und über Abos freuen sich sowohl Leif (der hat schon ein paar) als auch ich (habe nur eins…Danke, Herr Wagner 🙂 ). Bei mir im Kanal werden aber noch ein paar Sachen hinzukommen…bald…lasst euch überraschen und unterhalten…von Massive Darkness und unserer Pilotfolge (nur deshalb die Null, das hat nichts mit dem Unterhaltungswert zu tun…)

Posted in First Look, Meinung Tagged with: , , , , ,

August 25th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Packshot SteamrollersTräxx kam mir sofort in den Sinn, als ich das Spielbrett von Steamrollers sah. Bei Träxx zeichnet man nach der Vorgabe von aufgedeckten Karten auf seinem Spielplan eine möglichst effiziente Linie von Farbe zu Farbe, um so möglichst viele Punkte zu erhalten.

Das Prinzip von Steamrollers ist mit diesem System vergleichbar, lediglich die Karten werden quasi durch Würfel ersetzt. Man wirft in seinem Zug alle Würfel und wählt einen weißen. Entweder man nutzt den schwarzen Würfel und zeichnet die gewürfelte Strecke auf seine bunte Landkarte oder – und das unterscheidet es von Träxx – man nutzt den weißen Würfel und liefert Waren über das Schienennetz aus. Dabei gibt die gewürfelte Zahl vor, von wo aus man die Waren-Würfel in die farblich zur Ware passende Region liefern muss. Zusätzlich kann man mit dem weißen Würfel seine Lok verbessern und die Waren so über längere Strecken ausliefern.

Animation Warenauslieferung bei Steamrollers von Flatlined Games

Waren ausliefern – so geht’s bei Steamrollers

Die Stretchgoals der Kampagne lassen mindestens zwei Erweiterungen (Coal- & Orders-Expansion) und noch einiges mehr – bisher noch geheimes – erwarten.

Schon die bisherigen Spiele von Flatlined Games haben mir gefallen und auch Steamrollers von Mark Gerrits spricht mich vom Mechanismus her an. Das in deutlich komplexeren Spielen wie Age of Steam, Railroads of the World oder den 18XX-Spielen verarbeitete Thema wird hier kräftig runtergebrochen und auf kleines und schnell zu erlernendes Spiel übertragen.

Spielaufbau Steamrollers von Flatlined Games

Spielaufbau

Die Optik ist mir allerdings ein wenig zu trocken und ich hätte mir hier mehr Detailverliebtheit gewünscht. Schade, denn der Illustrator ist ein belgischer Comic-Zeichner und auf dem Cover zeigt er was er kann, ein wirklich tolles, wenn auch stereotypisches, Bild. Benjamin Beneteau hat an einigen Euro-Comics mitgearbeitet, Michel Vaillant dürfte einigen bekannt sein (dort zeichnete er Autos und Hintergründe).

Interessant bei dieser Kampagne ist, dass das Spiel ein Jahr lang exklusiv für Kickstarter-Unterstützer sein soll. Allerdings wird es trotzdem über die Homepage des Verlages und ausgewählte Händler verkauft. Komische Exklusivität in meinen Augen, denn was ist exklusiv daran, wenn ausgewählte Händler es vertreiben? Welche Händler das sind ist auch noch vage und ich verstehe die selbst auferlegte Beschränkung nicht. Gerade als kleiner Verlag, der vielleicht ein tolles Spielkonzept in Händen hält, müsste ich doch großes Interesse daran haben, ein Spiel an möglichst viele Händler zu vertreiben. Womöglich der nächste Versuch marketingtechnisch mehr aus einer Corwdfunding-Kampagne herauszuholen. Ich hoffe, sie fallen damit nicht auf die Nase. Auf Nachfrage teilte mir Eric Hanuise von Flatlined Games mit, dass er bei Argo das Problem hatte, dass kaum ein Händler Interesse an einem noch unbekannten Indie-Verlag hatte. 

Wer mag wirft vorab einen Blick in die englischen Regeln.

Link zum Projekt (läuft noch bis Mitte/Ende September)…

Posted in Crowdfunding, News Tagged with: , ,

Mai 25th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Dieses Jahr geht es auf Kickstarter so richtig zur Sache. Dauernd gibt es interessante Veröffentlichungen und Mega-Kampagnen. Mit Rising Sun hat CMON (ehemals Cool Mini Or Not) einen Riesenerfolg (über 4 Millionen Dollar!) gelandet und die eine oder andere kleine Perle wurde auch realisiert. Ich freue mich beispielsweise auf das thematisch ungewöhnliche Dogs schon sehr. Und dann noch Food Truck Champion von Daily Magic Games, die bereits mit Villages of Valeria im letzten Jahr schon erfolgreich waren (Rezension folgt…). Und jetzt Kitchen Rush…

Artipia Games ist mit seinem neuen Küchenspiel Kitchen Rush live gegangen und präsentiert ein Spiel mit einem aufregendem Thema. Das Spiel erinnert mich ein bisschen an ältere Computerspiele bei denen man schnell die aufgegebenen Bestellungen der Gäste bedienen musste. Hier fallen mir Diner Dash oder dieses uralte Bierzapf-Spiel Tapper an. Gut ein wenig komplexer als letzteres sieht es schon aus und ich vermute, dass es sich auch eher nach Arbeit anfühlt. Die Sanduhren lassen nichts Gutes vermuten…

Kitchen-Rush simuliert die Aufregung und den Hochdruck unter dem in einer professionellen Küche gearbeitet werden muss durch einen innovativen Echtzeit-Arbeiter-Platzierung-Mechanismus. 1-4 Spieler arbeiten zusammen und versuchen, Aufträge schnell genug zu erfüllen, um genug Geld zu verdienen. Sie müssen versuchen, das Geschäft über 4 Runden á 4 Minuten am Laufen zu halten. Das Spiel bringt Spaß, Spannung und Hektik auf den Tisch und bietet ein genussvolles Mehrgangmenü für verschiedene Spielertypen.

Im Spiel verwenden Spieler Sanduhren als ihre Arbeiter und ordnen sie zu verschiedenen Aufgaben zu – Bestellungen aufnehmen, Gerichte kochen oder einkaufen gehen. Jeder Arbeiter, der auf einem Aktionsfeld platziert wurde, kann nicht an anderer Stelle verwendet werden, bevor der Sand in der Sanduhr abgelaufen ist. Jede einzelne Entscheidung ist wichtig, da die Zeit begrenzt ist.

Kitchen Rush ist von Dávid Turczi, u.a. bekannt für sein dystopisches Zeitreise-Spiel Anachrony (erschienen bei Mindclash Games).

Für mich ein interessant aussehendes Spiel an dem ich sehr interessiert bin. Simultan handeln, kooperativ, Zeitdruck – all das klingt nach einer stimmig thematischen Umsetzung. Die Kampagne ist gerade gestartet und das Spiel ist sehr hochwertig ausgestattet mit zahlreichen unterschiedlichen Nahrungsmittel-Token. Für 55$ kann man sich an der Entwicklung vorab beteiligen. Und wie immer bei Artipia Games kann man sich das Porto sparen, wenn man in Essen auf der Spielemesse teilnimmt und es dort mitnehmen möchte – vermutlich wird man es dann etwas eher in den Händen halten können als der Rest der Backer (war zumindest bei Fields of Green so…).

Hier geht es zur Kampagne…

Posted in News Tagged with: , ,

Mai 17th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

The Manhattan Project und sein themenneutralerer Nachfolger The Manhattan Project: Energy Empire kann man durchaus als Erfolg des kleinen Verlages Minion Games bezeichnen. Beide wurden über Kickstarter vorfinanziert und vermarktet und Minion Games konnte insbesondere in den späteren Kampagnen gutes Geld einsammeln. Klingt der Unterstützungsbetrag des ersten Spiels von etwas mehr als 8.600 Dollar heutzutage nach einem Flop, muss man bedenken, dass Minion Games Kickstarter für die Finanzierung dieses Spiels bereits in 2011 nutzte. Eine Zeit, in der die Brettspielgemeinde der neuen Finanzierungsform Kickstarter kaum Aufmerksamkeit schenkte. Die weiteren Kampagnen sammelten dann wesentlich mehr Geld ein. Die Erweiterung, bei der man auch das Basisspiel erstehen konnte, sammelte im Jahr 2013 schon fast 39.000 Dollar ein, Energy Empire über 90.000 Dollar und das Chain Reaction Card Game aus dem Manhattan Project Universum in 2016 schon über 130.000 Dollar. Das zeigt auch sehr schön, wie die Bedeutung von Kickstarter sich in den letzten Jahren entwickelt hat, denn ein Millionenprojekt ist im Brettspielbereich schon lange keine Überraschung mehr. Nun aber zum Spiel selber…

In The Manhattan Project übernimmt jeder Spieler die Rolle einer Nation, die sich im kalten Krieg im Wettrüsten übt und zur größten Atommacht werden soll. Dabei handelt es sich um ein echtes Wettrennen, denn wer zuerst einen bestimmten Punktwert erreicht, gewinnt. Dabei kann der Gegner durch gezielte Angriffe sabotiert und zurückgeworfen werden. Im Kern ein klassisches Worker Placement Spiel, dessen Arbeiter sich jedoch verändern und weiterentwickeln lassen. Außerdem muss der Spieler sich in seinem Zug immer entscheiden: Möchte er Arbeiter einsetzen oder seine Arbeiterschaft komplett zurückholen und so besetzte Einsatzorte wieder verfügbar machen.

Thematisch war The Manhattan Project nicht jedermanns Geschmack und deshalb kam mit The Manhattan Project: Energy Empire ein im Kern ähnliches Spiel mit anderem Thema auf den Markt.

Nun hat Minion Games die Kickstarter Kampagne für den zweiten Teil von Manhattan Project mit dem Untertitel Minutes to Midnight gestartet.

Auch im zweiten Teil stehen wieder die Atommächte im Mittelpunkt. Allerdings befinden wir uns in der Zeit 20 Jahre nach der Erfindung der ersten Atombombe und der Zugang zu spaltbarem Material ist für die Atommächte kein Problem mehr. In The Manhattan Project: Minutes to Midnight dreht sich alles vielmehr um die Trägersysteme zu Wasser, zu Lande und in der Luft, die man benötigt, um möglichst schnell reagieren zu können. Nur wer es schafft hier die Nase vorn zu haben, kann das Spiel gewinnen.

Thematisch mag es den ein oder anderen hier gruseln, aber schon der erste Teil zeigte sehr plastisch auf, wie das Wettrennen der Atommächte damals in den Fünfziger- und Sechzigerjahren abgelaufen ist. Hier setzt der zweite Teil The Manhattan Project: Minutes to Midnight thematisch an und führt somit die Geschichte fort. Spielerisch in ähnlichem Gewand daherkommend, sind zwar die Aufgaben nicht dieselben, aber im Grunde ist es eine thematische Fortführung des ersten Teils. Mit $70 ist der Titel auch eher kostspielig und wenn man bedenkt, dass der erste Teil teilweise sehr günstig zu haben war, stellt sich mir zumindest die Frage, ob man das Geld schon investieren sollte. Grundsätzlich unterstützt man einen kleineren Verlag, der sicherlich auch mal grafisch einen eigenen Weg geht, was mir sehr gut gefällt. Am Ende ist es wie immer: Entscheiden müsst ihr, ob ihr investiert oder wartet. 😉

Einen besseren Überblick vom Spiel und Spielprinzip liefert das Video von Man vs. Meeple

Wer in die Regeln schauen mag, der folge diesem Link…

Hier geht es zur Kickstarter Seite und hier zur Seite von Minion Games.

Posted in News Tagged with: , , ,

Mai 11th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Ich freue mich immer, wenn Brettspielfirmen es schaffen, interessante Projekte zu realisieren. Insbesondere freut es mich dann, wenn vermeintlich kleinere Firmen wie Horrible Games sich so vielleicht das „große Spiel“ realisieren können, das sie schon immer herausbringen wollten. Zum Thema Crowdfunding hatte ich mich ja zusammen mit den Bretterwissern bereits ausreichend ausgelassen, deswegen lasse ich diesen Teil hier aus. Nur so viel: Genau solche Projekte wie Alone sind es, bei denen Kickstarter auch für etabliertere Firmen Sinn machen kann. Denn der Finanzierungsaufwand dürfte hierbei nicht unerheblich sein und kann eine kleine Firma an seine Grenzen bringen.

Artwork und 3D Modell der Miniatur - Horrible Games

Artwork und 3D Modell der Miniatur

Mit Alone von Horrible Games erblickt ein umgekehrter Dungeon Crawler das Licht des Tages – auch wenn es scheinbar recht dunkel zugeht auf dem Raumschiff. In verschiedenen Posts (hier, hier und hier) hatte ich bereits einiges zum Spiel geschrieben und auf der Seite von Horrible Games kann man sich zudem recht ausführlich informieren. Wie viele Dungeon Crawler liegt Alone mit $75 eher am oberen Ende der Preisskala. Dazu gibt es hier jedoch die Möglichkeit über ein Pledge Level der besonderen Art auch 3D Resin Teile statt der einzelnen Kartenteile zu erhalten. Das hebt das Spielgefühl sicher noch mal auf ein neues Level. Aber ist mir das $350 wert?! Das muss am Ende jeder selbst entscheiden. Billig ist die Herstellung solcher exklusiven Teile sicherlich nicht, aber man kann auch mit der „günstigen“ Variante bestimmt genug Spaß haben. Wer das Geld hat, bekommt aber hier eine absolute Luxusversion des Spiels.

Drei der Bösewichte, die den Helden bedrohen... Horrible Games

Drei der Bösewichte, die den Helden bedrohen…

 

Die Kampagne ist mittlerweile finanziert, Alone kommt also zu ganz vielen Backern, die sich schon heute auf das Spiel freuen dürfen. Ich bin gespannt was da auf uns zukommt, da mich das Konzept des umgekehrten Dungeon Crawlers irgendwie interessiert. Vor allem interessiert mich, ob das Spielgefühl dabei so viel anders sein wird.

Die Kampagne läuft noch bis Ende Mai und auf der Website von Horrible Games findet ihr gaaaanz viel Details zu Alone. Oder eben auch bei Kickstarter

Posted in News Tagged with: , , , ,

April 24th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 1 Minute

Das Spielprinzip klingt interessant (siehe hier), es gab erste Artworks (siehe hier) und das Pre-Marketing hat mir auch gefallen (siehe Twitter). Jetzt also noch der Trailer. Auch wenn man nicht viel sieht, ich bin interessiert!

Ein paar mehr Details liefert die Seite von Horrible Games, die einzelne Artikel rund um das Spiel zusammenfasst. Ich freue mich auf den 2. Mai und die Enthüllung der Kampagne…

Posted in News Tagged with: , ,

April 20th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

rudy games hat es sich zur Aufgabe gemacht, Spiele zu entwickeln, die moderne Technologien und analoge Spiele integrieren und auf diese Weise Online- und Offline-Welt miteinander zu verbinden. Manfred Lamplmair hatte mir bereits Rede und Antwort gestanden und auch das Erstlingswerk LEADERS – A Combined Games hatten wir uns bereits genauer angesehen. Nun wurde mit Interaction ein gänzlich anderes Spiel vorgelegt und über die Crowdfunding Plattform Kickstarter Kapital zur Realisierung eingeworben.

Interaction verfolgt dabei eher einen Party- und Quizspiel-Ansatz. Dabei treten 2 bis 9 Spieler in fünf unterschiedlichen Kategorien miteinander an. Die Spieler werden dabei in den fünf unterschiedlichen Bereichen Wissen, Kreativität, Action, Social und Games auf die Probe gestellt. Die zum Spiel gehörende App soll die Spieler kennenlernen und die Spielaufgaben an die Interessen, das Alter und den Spielort automatisch anpassen.

Bei dieser Kampagne wird Kickstarter übrigens im eigentlichen Anwendungssinn – also Crowdfunding als Finanzierungsform – genutzt, denn rudy games ist wirklich ein Start-Up und bei der Realisierung des Spiels auch auf die Unterstützung der Backer angewiesen. Sicherlich ist auch der Marketingeffekt einer solchen Kampagne und die internationale Reichweite wichtig, aber eben nicht nur. Hier ist also tatsächlich mal möglich einer kleinen Firma unter die Arme zu greifen. Dafür wurde Kickstarter gemacht.

Im Video erfährt man noch ein wenig mehr zum Spiel und sieht auch schon ein wenig, wie die App funktioniert.

Und wer sich auch für das Team hinter Interaction interessiert, kann die Menschen hier in Augenschein nehmen.

Wer schnell ist, der ergattert noch eine Early Bird Version für 29,-, die allerdings nur bis zum 21. April 2017 zur Unterstützung bereit steht. Die gesamte Kampagne läuft bis zum 19. Mai 2017. Aktuell sind etwa 30% des Finanzierungsziels erreicht und somit stehen die Chancen ganz gut, das Finanzierungsziel zu erreichen. ich werde sicherlich auch noch mal genauer auf das Spiel drauf schauen… 😉

Posted in News Tagged with: , , ,

März 8th, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Der italienische Verlag Horrible Games ist mir zum ersten Mal aufgefallen bei Steam Park, dem wunderbar gestalteten und opulent ausgestatteten Würfelspiel rund um einnen Roboter-Vergnügungspark – mehr Spaß- und Taktik- als Strategiespiel. Auch Potion Explosion gefiel mir als Familienspiel gut und besitzt einen sehr hohen Aufforderungscharakter. Nun legt Horrible Games nach und startet bald eine Kickstarter-Kampagne für den asymmetrischen Dungeon Crawler Alone aus der Feder von Andrea Crespi und Lorenzo Silva, zwei der Autoren von Potion Explosion.
52A8CBBA-043D-4F69-8365-7306811E01FF-9654-000007468D019C9A_tmp Alone geht dabei einen etwas anderen Weg als andere Dungeon Crawler, schicken die Autoren hier nicht einen Overlord gegen mehrere Helden in den Dungeon, sondern lassen einen Helden durch unbekanntes Territorium irren. Bis zu drei Bösewichte versuchen ihm dabei das Leben schwer zu machen und ihn um die Ecke zu bringen. Je nach gewählter Seite ist die Erfahrung demnach eine komplett andere.

Der Held sieht die Karte dabei immer nur ausschnittsweise, eben soweit seine Taschenlampe reicht. Die Karte wird Stück für Stück enthüllt und die Handlungen und die Kommunikation der Bösewichte ermöglichen ihm durch Deduktion zu erahnen, wo sich Fallen oder ähnliches befindet. Und wer denkt, dass er sich jederzeit die Karte ansehen kann, der irrt. Denn nur die gerade sichtbaren Kartenteile befinden sich auf dem Tisch. Man muss sich also wirklich an die Karte erinnern. Klingt nach einem wirklich thematischen Mechanismus.

Die Bösewichte hingegen spielen hinter ihrem Sichtschirm ein vollkommen anderes Spiel. Sie planen die Ankunft von Kreaturen, platzieren Fallen oder manipulieren die Karte. Alles mit nur einem Ziel: Es dem Helden so schwer wie möglich zu machen und ihn um die Ecke zu bringen. Dabei müssen die Bösewichte kooperieren, dürfen dem Helden dabei aber nicht zu viele Informationen geben – denn der sitzt ja schließlich mit am Tisch und hört alies.

Das klingt für mich nach einem sehr schönen kleinen Twist im Genre der Dungeon Crawler und verbindet ein paar sehr interessante Mechanismen. Da die Spiele von Horrible Games bisher meistens auch optisch toll gestaltet waren, bin ich gespannt, was uns hier erwarten wird.

Horrible Games hat den Starttermin der Kickstarter-Kampagne nun auf den 2. Mai 2017 vorgezogen und kündigt bereits an, dass es Kickstarter Exclusives und interessante Stretch Goals geben wird. Ich denke, das ist der nächste Kickstarter an dem ich nicht vorbeigehen kann. Mehr Details werden dann in Kürze bekannt gegeben…

Hier geht es zur Mitteilung von Horrible Games (englisch)…

 


Quelle der Bilder: Horrible Games

Posted in News Tagged with: , ,

Januar 3rd, 2017 by Dirk
Lesezeit: 2 Minuten

Exploding Kittens hat damals alle umgehauen. Fast 220.000 Menschen unterstützten ein simples Kartenspiel mit einem Millionenbetrag von 8.782.571 Dollar. Lange war es das erfolgreichste Brettspiel auf Kickstarter, sowohl vom Finanzierungsbetrag als auch von der Anzahl der Unterstützer.

Das ist nun vorbei – zumindest in Bezug auf die Höhe des Unterstützungsbetrags. Kingdom Death: Monster 1.5 hat mit seiner ultragehypten Kampagne fast neun Millionen Dollar eingesammelt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Allerdings ist die Anzahl der Unterstützer wesentlich geringer. Kein Wunder bei dem geforderten Unterstützungsbetrag von mindestens 250 Dollar – ohne Versand! Damit hat man übrigens nicht mal das Komplettpaket und man kann bis zu zweitausend Dollar ausgeben, wenn man das ganz große Paket haben möchte. Man erhält dann eine riesige Anzahl Miniaturen, zig Erweiterungen sowie eine gigantisch große und schwere Kiste. Die Miniaturen sehen in der Tat beeindruckend aus und ich bin schon gespannt auf die ersten bemalten Exemplare. Dennoch stellt sich auch hier die Frage, inwiefern das Spiel trägt. Inwiefern der Preis für das Spiel gerechtfertigt ist, mag jeder selbst entscheiden, aber das sind aus meiner Sicht ganz neue Dimensionen in die man da vordringt. Sicherlich hat so mancher über die Zeit auch tausende von Dollars oder Euros in seine Warhammer Armee gesteckt, aber zumindest hat man das nach und nach und nicht auf einen Schlag investiert. Außerdem ist bei einem bestehenden Spielsystem mit etabliertem Verlag und großer Community das Risiko eines Griffs ins Klo deutlich geringer. Und auch nicht jeder war begeistert vom Spiel bisher – siehe youtube Kommentar von „Shut Up & Sit Down Review“. Sicherlich nur eine Meinung, aber gerade die kritischen Stimmen, machen mich bei so etwas nachdenklich…und das Spiel wirkt auf den ersten Blick wirklich etwas zu kompliziert und überproduziert.

Detailinformationen zum Spiel findet ihr auf der Kickstarter-Seite zur Kampagne. Ein paar Tage könntet ihr euch noch an der Kampagne beteiligen – das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Außerdem ist es extrem anstrengend sich durch die lange Seite der Kampagne durchzuarbeiten und sich alle Optionen anzusehen. Für mich ist es insgesamt zu undurchsichtig und schwierig zu durchschauen, wie viel ich nun beitragen muss, um das zu bekommen was ich will – wenn ich es wollen würde. Ich bleibe hier zunächst staunender Beobachter.

Posted in News Tagged with: , ,