Paläste statt Schlösser – Ted Alspach lässt bei Bezier Games wieder bauen

Ted Alspach mag Spiele, in denen gebaut wird. Mit Suburbia legte er ein Spiel mit sehr verzahnten Mechanismen vor. Sehr schön verwoben sich dabei die Mechanismen mit dem Thema und es gab sehr viele Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Stadtteilen, die die Spieler errichten konnten. Dies reduzierte er dann bei Die Schlösser des König Ludwig deutlich und führte einen sehr schönen Auktionsmechanismus ein. Mit Der Palast des König Ludwig (freie Übersetzung von mir) folgt nun die nächste Entwicklungsstufe.

Allzuviel ist derzeit noch nicht bekannt über den genauen Spielablauf. Aber wie mir scheint, ist es auch wieder ein eher einfach gehaltenes Spiel – zumindest klingt es erstmal nicht allzu komplex.
Bei Der Palast des König Ludwig bauen die Spieler nicht getrennt voneinander an unterschiedlichen Bauprojekten, sondern errichten gemeinsam einen Palast für König Ludwig. Dabei fügen die Spieler nach und nach verschiedene Räume zum Palast hinzu. Während Räume gebaut werden, entsteht gleichzeitig ein Burggraben rund um das neue Gebäude. Finden die beiden Enden des Grabens zueinander, endet das Spiel. Durch das clevere Arrangieren und Fertigstellen von Räumen sowie das Platzieren von Schwänen (echt jetzt?) erhält man Punkte und wer am Ende am meisten zum Gelingen des Palastbaus beigetragen hat, gewinnt die Gunst des Königs.

Das Spiel soll im Oktober („Essen is calling“) fertig sein und kann in den USA kostenfrei vorbestellt werden. Alternativ können es sich deutsche Fans auf der Spiel’17 in Essen abholen. Der Preis liegt bei knapp 60 Dollar und ist aus meiner Sicht sehr hoch für ein eher familientaugliches Thema und Spiel.

Hier geht es zur Preorder Seite von Bezier Games…

 

Bildquelle: Bezier Games Webseite

März 17th, 2017 by