Category: Allgemein

Januar 23rd, 2017 by Dirk

Es war mein erster Auftritt in einem Podcast. Spannend war es, es hat Spaß gemacht und irgendwie erkenne ich meine Stimme trotzdem nicht so richtig wieder. 🙂

Wer mag, hört rein… Und nicht vergessen: Immer mal vorbeischauen bei den Brettagogen oder auch den Podcast abonnieren.

Viel Spaß!

 

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Januar 5th, 2017 by Dirk

Nach dem Umzug des Blogs Ende November kehrte im Dezember ein wenig Ruhe ein. Es wurde dennoch viel gespielt und auch etwas geschrieben. Unter anderem wurde Guido zum Spiel des Jahres, Arve beehrte die Würfelmagier mit einem Prototyp (wohl nicht das letzte Mal) und die Leaders rangen mit dem iPad um die Weltherrschaft. Außerdem gibt es nun einen RSS-Feed und der eine oder andere Twitter-Kontakt hat sich sehr intensiviert. Verspätete Weihnachtsgeschenke aus „Kohle & Stahl“ erreichten mich in der „Totenstadt“. Und die Weihnachtsfeier verbrachten die Würfelmagier im „Colt Express“.


Es sei schon verraten, dass das Jahr 2017 irgendwie gut angefangen hat. Wie es weitergehen wird, bleibt spannend…

Vielen Dank an die netten Kontakte der vergangenen Wochen. Und jetzt wieder zurück an die Spieltische – fast hätte ich gesagt „Gut Brett“… 🙂

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November 20th, 2016 by Dirk

Der Test, inwiefern meine Gedanken und Meinungen zu Brettspielen andere Menschen interessieren könnten, verlief sehr positiv. Der Blog wurde gut angenommen und auch über die sozialen Netzwerke konnte ich bereits regen Zuspruch erfahren.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, dass die Würfelmagier künftig unter www.wuerfelmagier.de ein eigenes Zuhause im Internet haben werden. Es ist der nächste Schritt, aber sicherlich nicht der letzte, denn es gibt immer noch viel zu tun. Insbesondere die Überarbeitung des Logos steht noch an und liegt mir sehr am Herzen. Falls mich hier jemand unterstützen mag, denn ich selber kann es nicht, kann er sich jederzeit gerne bei mir melden. Eine eigene E-Mailadresse  haben wir nun auch. Schlussendlich muss ich ich auch noch ein wenig mit dem Layout und der Gestaltung der Seite befassen, diese wird sich also in der nächsten Zeit noch verändern und ab und an mal wieder etwas anders aussehen. Das Grundgerüst steht aber und es geht schneller als gedacht in die zweite Runde. Und für die nächsten Wochen habe ich schon interessante Themen in der Mache.

Danke auf diesem Weg an alle Unterstützer (sowohl online als auch im realen Leben), Feedbacker, Podcaster, Twitter-Retweeter und Facebook-Liker, die mich in diesem ersten Schritt unterstützt und bestärkt haben und dies hoffentlich auch weiterhin tun werden.

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Oktober 15th, 2016 by Dirk

Der Messetag für mich ist um und ich versuche ein paar Eindrücke wiederzugeben…

 

Schwergewichte

Ein Fest für Odin und Die Kolonisten sind die beiden Schwergewichte der Messe.
Uwe Rosenbergs Wikingerspiel sieht nach vielen Optimierungsmöglichkeiten aus, ist aber
61827cccc68419cdabca5d73052759dbff3fim Ablauf ein typischer Rosenberg und von daher gut zu erlernen.

Die Kolonisten von Tim Puls erscheint recht leichtfüßig daher zu kommen, hat aber och ein paar Sachen im Gepäck, so dass es viel Spielspaß für viele Runden bieten wird.

 

Wird das Feld bestellt?

Das neue Stefan Feld Spiel Das Orakel von Delphi wurde uns von Andres ode. Odendahl erklärt und macht einen soliden Eindruck. Es ist ein ungewöhnliches Feld-Spiel und richtet sich eher an erfahrene Gelegenheitsspieler als an Punktesalat-Optimierer. Jeder Spieler muss zwölf Aufgaben erledigen. Wer dies als erstes getan hat gewinnt. Erinnert mich an bißchen an Istanbul, aber nur in komplex. Habe es erst mal liegeblassen und warte die richtigen Rezensionen ab.

 

Ab in den Garten!

Cottage Garden erschienen bei der edition Spielwiese ist auch ein Rosenberg-Spiel, das sich an den Mechanismus von Patchwork anlehnt und wirklich niedlich gestaltet ist. Ein Spiel was auch Frauen ansprechen wird. Hier sehe ich ein gutes Marktpotenzial. Schade, dass es einen Produktionsfehler gab. Ich habe es trotzdem mitgenommen und freue mich über den Erfolg für die edition Spielwiese.

 

Mars macht mobil

Terraforming Mars hat das Zeug zum Messe-Liebling. War täglich bereits recht schnell imagevergriffen und ich habe noch niemanden gehört, der es nicht mochte. Aktuell rangiert es auf Platz 1 der Fairplay-Liste. Alle waren begeistert und ich freue mich für das familiäre Designteam!

 

Fantasy Football

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Blood Bowl wird neuaufgelegt und das angeblich noch vor Weihnachten. Das Package ist nicht mehr so riesig wie die alten Editionen, aber die Miniaturen sehen bombenmäßig aus. Ich bin gespannt auf den Preis, den Games Workshop dafür aufrufen wird.

 

Und Abflug!

img_7218Airlines von Golden EGG Games hat tolles Material, das einen hohen Aufforderungscharakter besitzt. Das Spiel an sich hat uns nicht so hundertprozentig überzeugt, es fühlte sich ein wenig zufällig an und man fühlte sich gespielt. Möglicherweise eröffnet sich das Potenzial aber auch erst im zweiten Spiel. Da empfehle ich eher die sehr thematische Umsetzung der Fernsehwelt Primat The vom selben Verlag,
da steckt deutlich mehr Spiel drin.

 

Überraschung INCOMMMMING!

Überraschungsspiel der Messe für uns war Topoum. Der spanische Verlaimg_7224g looping games steht recht weit hinten in der Halle 6 aber der Besuch lohnt sich. Ein Kampfbetontes Spiel mit herausragendem Artword. Nach der Erklärung dachten wir „Ja, ganz nett…“ Nach der ersten Runde, waren wir angefixt, am Ende begeistert. Ein wirklich (nicht)
nettes Spiel, das schnell geht und das man eigentlich direkt noch mal spielen möchte. Stückzahl ist recht begrenzt. Der Illustrator ist meistens am Stand und signiert einem die Deckelinnenseite mit einem tollen Bild! #nurinessen

 

 

Fazit

Es wurde mehr gekauft als geplant, ich freue mich über den Überraschungssieger und die Messe ist größer und voller denn je. Alles an einem Tag zu schaffen ist mittlerweile unmöglich und ich denke, ich muss meine Strategie nächstes Jahr ändern – vor allem, damit ich auch mehr Zeit mit Menschen verbringen kann, die man nur dort trifft.

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Oktober 11th, 2016 by Dirk

Wer kennt sie nicht, die Liedzeile aus dem Lied von den Rainbirds (wenn du es nicht kennen solltest, bist du einfach nur zu jung, kein Problem…)? Und da ich sowohl für Städtebauspiele als auch für Würfelspiele eine gewisse Neigung habe, schien bei Blueprints, erschienen bei Z-Man-Games und erdacht von Yves Tourigny, einiges liebenswertes zusammenzukommen.

 

Wie es gespielt wird

Blueprints ist ein Würfelspiel, aber keines im eigentlichen Sinne und auch keines im klassischen Kniffel-Sinne. Aufgabe ist es, einen vorgegebenen Bauplan mit sechs Würfeln nachzubauen. Die Würfel, die dazu zur Verfügung stehen, liegen in einem Pool aus sieben bis neun Würfeln (spielerzahlabhängig) bereit. Zu Beginn eines Zuges wählt der Spieler einen der Würfel aus und baut ihn gemäß der Bauregeln in sein Gebäude ein. Die Bauregel besagt dabei, dass die Augenzahl des oberen Würfels größer oder gleich der des unteren Würfels sein muss. Bei der Auswahl der Würfel spielt also die Augenzahl eine nicht unerhebliche Rolle, denn gelegte Würfel dürfen nicht mehr verändert werden. Das Ganze geschieht übrigens im Verborgenen, denn jeder Spieler besitzt einen Sichtschirm, hinter dem er seinen Bauplan versucht zu vervollständigen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Materialien symbolisiert durch vier Würfelfarben. Diese unterscheiden sich in der Art und Weise wie sie am Ende Punkte bringen.

  • orange Würfel (Holz) bringen zwei Punkte je angrenzendem anderen Würfel
  • grüne Würfel (Recycling Material) punkten aufgrund ihrer Anzahl. 1 Würfel zwei Punkte bis hin zu 30 Punkte, wenn man sechs grüne Würfel in seinem Gebäude verbaut hat.
  • durchsichtige Würfel (Glas) bringen Punkte in Abhängigkeit der Augenzahl – also zwischen eins und sechs
  • schwarze Würfel (Stahl) bringen Punkte in Abhängigkeit der Ebene in der sie im Gebäude verbaut sind (zwei Punkt im Erdgeschoss, drei Punkte im zweiten Stock, fünf Punkte im dritten Stock und acht Punkte ab dem vierten Stock. Wichtig ist, dass kein Bauplan höher als drei Stockwerke geplant ist. Will man die acht Punkte, muss man den Bauplan auf jeden Fall links liegen lassen.

Der Bauplan für das jeweilige Bauwerk ist dabei auf einer kleinen Karte in 3D und in der Draufsicht dargestellt. Dabei ist daher Bauplan keinesfalls bindend, der Bauherr kann diesen auch verlassen. Warum das sinnvoll sein könnte, werdet ihr später erfahren. Hat man seinen Würfel dann in seinem Zug platziert, zieht man aus dem beiliegenden Säckchen einen neuen Würfel und würfelt ihn in die Würfelauslage. Anschließend wählt der nächste Spieler einen Würfel und so weiter. Das Ganze endet nach sechs Spielrunden.

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Quelle: boardgamegeek.com

Anschließend kommt es zur Rundenwertung. Dabei werden die Würfel je nach Farbe entsprechend gewertet und auf dem Punktetableau abgetragen. Hat ein Spieler seinen Bauplan erfüllt, bekommt er sechs Sonderpunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten erhält nun die Gold-Auszeichnung, die drei Punkte wert ist, der mit den zweitmeisten Punkten die Silber-Auszeichnung (2 Punkte) und der mit den drittmeisten die Bronze-Auszeichnung (1 Punkt). Der Letzte erhält keine Auszeichnung. In jeder Runde werden dazu noch folgende Sonder-Auszeichnungen vergeben, die jeweils 2 Punkte wert sind. Und zwar:

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Quelle: boardgamegeek.com

  • Alle Ziffern (1-6) sind im Gebäude vertreten
  • Fünf Würfel im Gebäude hab
    en dieselbe Farbe
  • Vier Würfel im Gebäude haben denselben Zahlenwert
  • Der Spieler hat das höchste Gebäude mit mindestens fünf Stockwerken

 

Das interessante bei diesen Auszeichnungen ist, dass der Spieler, der vielleicht bei den Standard-Auszeichnungen leer ausgegangen ist, so über zwei dieser Auszeichnungen, die er gewinnt dennoch 4 Punkte ergattern kann. Und um dies zu erreichen, macht es Sinn gegebenenfalls auch mal den eigentlich angedachten Bauplan zu verlassen.

Was uns gefallen hat

Blueprints ist schnell erklärt, hat einen eingängigen Mechanismus und es macht Spaß Stein auf Stein bzw. Würfel auf Würfel zu setzen. Besonders auch Neulinge tun sich leicht, das Spiel zu erlernen – egal ob Vielspieler oder Gelegenheitsspieler. Das Tollste ist aber, dass das Spiel in nahezu jeder Besetzung zu gefallen weiß. Bei der Zwei-Spieler-Variante wählt man einen Würfel zum Einbau ins Gebäude und einer wird aus dem SPiel genommen. Anschließend werden zwei Würfel nachgezogen. Dieser Kniff macht das Spiel zu zweit taktischer und etwas anders als das Spiel zu dritt und zu viert. Hervorzuheben sind die Würfel, die toll gefertigt sind und toll rollen. Darüber hinaus sollte betont werden, dass es sich bei Blueprints um ein sehr kompaktes Spiel handelt, wenn auch nciht Micro, so zumindest ein Midi-Spiel und sehr transportabel.

Was uns nicht gefallen hat

Hier gibt es wenig zu beklagen. Der Beutel zum Nachziehen der Würfel hätte etwas größer sein, hat aber ansonsten eine tolle Qualität. Die Sichtschirme hinter denen man seine Gebäude errichtet hätten auch etwas größer ausfallen könne, denn insbesondere, wenn man bewusst hohe Gebäude baut, werden das die Mitspieler merken. Insbesondere im Zwei-Personen-Spiel kann dies durchaus entscheidend sein, wenn einem der Gegner immer die hohen schwarzen Würfel aus dem Spiel wirft. Darüber hinaus spielt hier, ähnlich wie bei vergleichbaren Konzepten (wie Roll for the Galaxy), das Vertrauen an die Mitspieler eine große Rolle, denn hinter dem Sichtschirme könnte man auch ganz gut schummeln.

Fazit

Bei Blueprints macht es einfach Spaß, die Baupläne mit den toll gefertigten Würfeln nachzubauen und zu versuchen möglichst viele Punkte in jeder Runde zu ergattern oder Sonder-Auszeichnungen zu erreichen. Klar ist dabei auch immer ein wenig Glück dabei und manche Würfel muss man einfach versuchen zu nehmen (durchsichtige Würfel mit einer „6“ bspw.), aber dennoch ist auch genügend taktische Finesse vonnöten. Wieder einmal erstaunlich ist, was für ein gutes Spiel man aus einer Handvoll Würfel und ein paar Karten machen kann. Blueprints kommt bei uns immer wieder gerne auf den Tisch. Schade nur, dass man nicht noch mal über Erweiterungen nachgedacht hat. Andererseits, warum ein gutes und geradliniges Spiel unnötig aufblähen. Aus unserer Sicht ein absolut unterschätztes Spiel in deutschen Landen, das es verdient hätte in mehr Wohnzimmern gespielt zu werden.

 

Links

Boardgamegeek-Seite

Verlagsseite

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Oktober 9th, 2016 by Dirk

Jetzt wurde mir von Nerd-Germany das „Blogstöckchen“ zugeworfen. Ich musste erst mal fragen, was das ist: „Ein virtuelles Stück Holz, eingeritzt mit Fragen über Fragen. Hat derjenige alle beantwortet, so wirft er ihn den nächsten Blogs zu.“ Da wir ein Brettspiel Blog sind, interpretiere ich die Fragen mal freier und beziehe sie immer auf Brettspiele… Na dann wollen wir mal…

  • Frage 1: Wie seid Ihr zu eurem Hobby – dem Tabletop – gekommen?

Gespielt wurde bei uns schon immer. Außerdem gab es ja damals auch nicht so viel andere Zerstreuung in den 80ern. Also wurde gespielt. Vornehmlich damals natürlich die Klassiker wie Auf Achse, Hotel, Supermind oder Hase&Igel. Dann gab es im Teenageralter eine kleine Brettspielpause und ich sprang auf den Rollenspiel-Zug auf. Parallel wuchs mein Interesse an internationalen Spielen und ich bekam nach allerlei Überredungskunst  sogar die englische Fassung von Blood Bowl geschenkt. Anfang der 2000er stieg ich dann wieder in klassische Brettspiel ein und verlor mich in den Welten von Catan, Carcassonne & Co. Seitdem ging es steil bergauf mit der Anzahl der Spiele und mit deren Schwierigkeitsgrad. Und seht mich an, nun versuche ich sogar darüber zu schreiben. 🙂

 

  • Frage 2: Welches ist euer Lieblingssystem und warum?

Lieblingssystem im Sinne Spieletyp ist eigentlich das klassische Euro-Game, wobei ich dabei auch gerne Alternativen zum Workerplacement in Form anderer „Worker“ wie bspw. Karten oder Würfel nutze. Soll ja nicht langweilig werden. Ich mag daran einfach die Mischung aus Strategie und Taktik. Man kann eine Strategie verfolgen, muss diese aber immer wieder leicht anpassen auf Basis der Entscheidung der anderen Mitspieler. Einfach spannend. Wenn dann noch das Thema passt.

 

  • Frage 3: Wie geht, wenn von vorhanden, euer Lebenspartner mit eurem Hobby um? (hier ist Spass vorprogrammiert ;))

Sagen wir mal so: Neue Spiele lernen ist nicht so gern gesehen und wir enden meisten bei den üblichen Verdächtigen. Meine Passion ist akzeptiert – schließlich habe ich ja auch einen eigenen Raum zum Spielen einrichten dürfen – wird aber durchaus kritisch beäugt, finanziell wie zetlich. Mittlerweile ist auch eine Brettspiel-Allergie festzustellen. Dagegen hilft dann meist ein gehörige Dosis Netflix 😀

 

  • Frage 4: Welches System wolltet ihr schon immer einmal spielen; habt euch aber bisher nicht dazu durchringen können – und wenn: Warum?

Ich wollte schon immer mal klassische  Tabletop-Miniaturenspiele wie Warhammer oder Warhammer 40k spielen, aber mir war der Aufwand (anmalen, Modellbau etc) einfach zu groß bisher. Vielleicht werde ich ja mal eingeladen zu einem Event mit Diorama wo ich einfach mal Probespielen kann. *hint,hint*

 

  • Frage 5: Spielt ihr auch Videospiele-Ableger eurer Tabletopsysteme?

Ich spiele viele Tablet- und Smartphone-Varianten der Spiele oder aber ich nutze sie um das SPiel zu lernen, denn die elektronischen Umsetzungen haben meist ein Tutorial. Außerdem spiele ich regelmäßig auf yucata.de (Nick: husten76)

 

  • Frage 6: Welche drei Regelwerke nehmt ihr mit auf eine verlassene Insel?

Die Frage zielt zwar eher auf Rollenspiele ab, aber ich lese Regelwerke tatsächlich gerne, deshalb meine Antwort: Madeira (da freut sich @darkpact), Caverna, The Gallerist

 

  • Frage 7: Wie seid Ihr zu eurem Hobby – dem Tabletop – gekommen?

Ist da eine Sicherheitsfrage? Ich bin kein Roboter, nein… Die Frage war doppelt… 🙂

 

  • Frage 8: Wenn Ihr Rollenspiele spielt oder spielen wollt – welches wäre es?

Ich habe es ja bereits getan. Gespielt haben wir damals Midgard. Das hat Spaß gemacht und ich würde gerne mal wieder was rollenspielartiges spielen. Gerne spielen wollte ich schon immer Shadowrun, weil ich die Welt so cool finde. habe mir auch das aktuelle Regelwerk gekauft…

 

  • Frage 9: Was haltet ihr von Narrative-Tabeltops wie SpaceHulk oder Dungeon Saga

Ich finde Spiele mit Erzählcharakter interessant, habe aber bisher nur Andor wirklich umfassend gespielt. Schwierig daran ist, dass die Gruppe ja immer recht konstant sein sollte, sonst macht es keinen Sinn. Maus & Mystic ist auch toll mit sehr hohem Erzählwert.

 

  • Frage 10: Welche Rasse/Volk spielt ihr am liebsten (egal ob TT oder RPG)?

Ich mag Zwerge und Dunkelelfen…ja, ich weiß…passt nicht zusammen…

 

  • Frage 11: Spielt ihr Spiele, die ihren Anfang bei Kickstarter hatten (z.B.: Mars Attacks)?

Einige glaube ich. Ich habe Dungeon Roll gekickstartert damals und auch Tiny Epic Kingdoms oder auch Twin Tin Bots. Darüber hinaus auch noch Trickerion und ein paar andere. Mittlerweile siebe ich sehr stark, da doch auch immer ziemlich viel nicht so gutes Zeug dabei ist und außerdem die wirklich guten Sachen eh in deutsch erscheinen mittlerweile. Interessant fand ich kürzlich Pack o‘ Games. Da freue ich mich auch drauf.

 

Und nun geht das Blog-Stöckchen weiter an folgende Blogs:

  1. @jerryauspb
  2. @brettspielpoesie
  3. @brettspieljoker

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Oktober 8th, 2016 by Dirk

Als begeisterte Brettspieler geben wir jedes Jahr viel Geld für Spiele aus. Insbesondere bei den Spieltagen in Essen werden von vielen Brettspielbegeisterten (sehr) viele Spiele gekauft.

Wir sind dankbar dafür, dass wir die Möglichkeit haben unserem Hobby nachzugehen und die Spiele zu kaufen, die wir möchten. Viele Menschen haben diese Möglichkeiten nicht. Lasst uns einen Teil unseres Budgets (bspw. 5 oder 10%) an das Deutsche Kinderhilfswerk spenden und so denen helfen, denen es vielleicht nicht so gut geht wie uns.

Das geht ganz leicht: Einfach die Spendenseite beim Deutschen Kinderhilfswerk aufrufen und spenden. Die Seite erreicht ihr über diesen Link

Bitte teilt diese Nachricht reichlich über soziale Netze und andere Medien. Man kann es Leuten sogar persönlich erzählen… Echt! Das geht!

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Oktober 5th, 2016 by Dirk

Etwas ohne Plan zu tun ist manchmal erfrischend, im Fall der Spiel ’16 in Essen allerdings in der Regel eine schlechte Idee, da man sich heillos überfordert fühlen wird. Vor allem wenn sich durch die Erweiterung der Fläche Verschiebungen zu den bisher gelernten Standorten ergeben. Umso besser, dass es neben der Neuheitenliste auch noch Standpläne vom Merz-Verlag gibt, die einem einen gewissen Überblick erlauben. Diese sind jedoch insofern etwas unpraktisch, da sie nur die Standnummern enthalten und der geneigte Besucher sich noch mal raussuchen muss, wo die Verlage sich denn nun wirklich befinden. Insbesondere bei den kleinen Verlagen ein mitunter rechtes Gesuche, da die Standnummern auf den ersten Blick nicht immer einem logischen Pfad folgen. Wie schön, dass uns BGG-User DukeofEarl diese Arbeit abgenommen hat und eine deutlich verbesserte Version der Standpläne auf BGG bereitgestellt hat. Wirklich eine erstklassige Hilfe. Verfügbar in A3 und A4 optimierter Version.

Daneben empfiehlt sich die schön gemachte Übersicht von spielen.de als illustrierte Übersicht. Und natürlich gibt es auf BGG auch wieder eine Liste online.

Live-News kann man dann über twitter mit dem Hashtag #spiel16 suchen und vielleicht interessante Spiele entdecken. Am besten man speichert sich in der Twitter-App eine Suche ab (wer nicht weiß, wie das geht: hier wird es erklärt). Darüber hinaus bietet sich auch die Social Media Wall von Spielama an, die alle möglichen Meldung zusammenfasst.

So gewappnet kann sie nun kommen, die wichtigste Spiele-Messe der Welt! Allen Essen-Fahrern viel Spaß dort und vielleicht sieht man sich ja mal… 😉

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September 22nd, 2016 by Dirk

Spielen mit Kindern führt häufig zu einem Problem – insbesondere in Haushalten mit überdurchschnittlich vielen Spielen. Ab einem gewissen Alter wollen die Kinder einfach keine Kinderspiele mehr spielen. Ich taxiere dieses Alter mal auf circa 5 bis 8 Jahre – in Abhängigkeit von der Spiele-Sozialisation der kleinen Racker. Sie interessieren sich ab diesem Alter für die Spiele, die Mama und Papa spielen. Schließlich haben die ja auch die cooleren Bilder auf dem Karton – ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für die Spieleauswahl bei den kleinen Heranwachsenden. Es stellt sich also nun die Frage, wie man diese Begierde stillen kann und welche Spiele sich dazu vielleicht sogar besonders eignen.

Zunächst mal ein paar grundsätzliche Gedanken zur Wahl des geeigneten Spiels: Klar dürfte sein, dass sehr komplexe Spiele (bspw. Russian Railroads) mit schier unendlich wirkenden Aktionsmöglichkeiten ausscheiden – auch wenn es von Agricola nun eine Familienvariante gibt, es eignet sich eher nicht so gut. Vielmehr sollte man Spiele mit einer ganz klaren Zielsetzung auswählen, die auch nicht zu weit abschweifen lässt. Sprich: Das Ziel des Spiels sollte direkt erfassbar und erreichbar sein. Aber welche Spiele eignen sich nun vor diesem Hintergrund am besten? Meiner Meinung nach gibt es hier drei Alternativen, die ich kurz beschreiben möchte.

Alternative 1: Das Spiel erfüllt diese Anforderung direkt. Ein Beispiel für diese Art Spiel ist „Cacao“. Der Auftrag und das Ziel sind klar: Sammle so viel Gold wie möglich durch geschicktes Anlegen von Dschungel-Plättchen. Hilfreich ist hierbei, dass man nur drei Plättchen zur Wahl hat und auch die Komplexität der Plättchen nicht sonderlich hoch ist. In der ersten Partie brauchen die Nachwuchsspieler noch etwas Unterstützung. Die zweite Partie läuft dann schon weitgehend alleine und man muss nur ab und an mal auf die sich bietenden Alternativen hinweisen. In der dritten Partie klappt das dann schon ganz alleine und man kann beginnen den Kindern die tieferen Mechanismen des Spiels beizubringen („Leg das doch hier hin, damit deine Gegner den Ort nicht mehr nutzen können…“). Spätestens ab der vierten Partie (manchmal aber auch schon eher…) verliert man auch mal gegen sein Kind – natürlich ohne Absicht!
„Zug um Zug“ von Alan R. Moon fällt zwar auch in diese Kategorie, aber die vielen schwer zu lesenden Städtenamen erschweren hier den Einstieg etwas und Kinder müssen auf jeden Fall einigermaßen lesen können, um es wirklich spielen zu können.

Alternative 2: Man nimmt ein komplexeres Spiel und reduziert es auf die ganz einfachen Basiselemente. Anschließend fügt man Stück für Stück wieder hinzu bis man irgendwann wieder das ganze Material des Spiels im Einsatz hat. Hierzu eignet sich auch nicht jedes Spiel, da man idealerweise überschüssiges Material aus dem Spiel entfernt, um die Kinder nicht abzulenken. Ich habe mir mal Kingdom Builder herausgesucht und entsprechend vereinfacht. Zunächst spielt man ohne die Bonusplättchen (Oase etc.) und nur mit einer einzigen Kingdom Builder-Karte. Letztere sollte dann auch noch eine der einfacheren Sorte sein, also beispielsweise der Fischer, bei dem Siedlungen am Wasser Gold bringen. Das ist einfach zu erfassen und leicht umzusetzen. Die Bauregeln für die Siedlungen (Geländekarte ziehen und drei Häuser wenn möglich angrenzend bauen) bleiben so wie sie sind – sind ja einfach genug. In den folgenden Spielen kann man dann sukzessive weitere Elemente hinzunehmen – eine zweite Kingdom Builder-Karte, erste Ortsplättchen, die dritte Kingdom Builder-Karte und so weiter. Bei allen Elementen, die man hinzunimmt, sollte man darauf achten, dass man zunächst die einfacheren der zur Verfügung stehenden Elemente wählt. Bei den Ortsplättchen haben sich die Oase, das Orakel, die Farm und der Turm bewährt. Bei den Kingdom Builder-Karten eignen sich der Fischer, die Bergleute und der Einsiedler besonders gut. Nach und nach erschließen sich die Kinder so die Welt eines komplexeren Brettspiels.

Alternative 3: Kooperative Spiele eignen sich sehr gut, um sie mit Kindern und Heranwachsenden zu spielen. Dabei hat sich vor allem Flash Point als nahezu ideal herausgestellt, verfügt es doch schon „ab Werk“ über eine einfachere und eine komplexere Version. Thematisch finden vor allem Jungs Gefallen an dem Spiel und stürzen sich begeistert in die Löscharbeiten. Hierbei kann man die Kinder anleiten ohne sie zu bevormunden – schließlich wollen wir ja gemeinsam gewinnen. Und zusätzlich lernen die jungen Spieler auch mal auf den Rat eines anderen zu hören und im Team zu arbeiten.

Innerhalb dieser drei Alternativen finden sich sicherlich zahlreiche andere Spiele, die sich dazu eignen, dass die Kids endlich auch mal die Spiele von Mama und Papa mit den coolen Zeichnungen auf dem Karton spielen können. Faktisch bedeutet dies allerdings, dass man künftig keine „Babyspiele“ mehr anbringen darf, die sind voll uncool! Umso besser, dass Haba sich entschieden hat, ihre Familienspiele in einem anderen Design zu veröffentlichen. Der gelbe Karton mit dem roten Schriftzug ist doch schon zu sehr mit Kinderspielen verknüpft. Marketing funktioniert halt doch… 😉

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September 14th, 2016 by Dirk

Mit „Die Kolonisten“ bringt Lookout Spiele dieses Jahr wieder ein großes Spiel mit zur Messe nach Essen. Glücklicherweise wurde bereits eine erste Regel veröffentlicht, die einen Einblick in das Einführungsspiel ermöglicht. Gut so, denn das Spiel kostet doch viel Geld (60 Euro) und man möchte sich natürlich im Vorfeld informieren, ob das Spiel dieses viele Geld wert ist.

Zunächst möchte ich anmerken, dass die Art und Weise einem das Spiel mittels einer kompletten (!!!) Zwei-Spieler-Partie in Prosa-Form näherzubringen absolut genial ist. Man bekommt einen tollen Eindruck vom Spiel und versteht sehr gut, wie es funktioniert. Dabei handelt es sich um einen äußerst interessanten Mechanismus, der teilweise an bestehende erinnert, diese aber irgendwie doch verändert. Sicherlich erkennt man bekanntes, aber auch neues. So bewegt man sich mit einem Kolonisten auf einem variablen Spielplan von Ort zu Ort (hallo „Istanbul“) und hat an den unterschieldichen Orte verschiedene Möglichkeiten Rohstoffe zu bekommen oder Gebäude zu bauen. Zusätzlich hat jeder vor sich ein Spielerbrett auf dem er die gebauten Gebäude auslegt. Das Spiel setzt sich aus fünf Jahres-Runden zusammen, bei denen jeweils eine Sommer- und eine Winter-Runde gespielt wird. In jeder Jahreszeit kann man drei „Schritte“ auf dem Spielplan gehen und dementsprechend drei Aktionen durchführen. Insgesamt kann man (ohne möglicherweise noch zusätzliche Sondereffekte zu nutzen) also 30 Aktionen im Spielverlauf ausführen. Das macht das Spiel zunächst mal überschaubar, allerdings wird der Spielplan am Ende jedes Jahres mit drei weiteren Sechseckplättchen ergänzt, so dass es im Spielverlauf auch immer mehr Aktionsmöglichkeiten gibt.

Das Einführungsspiel macht neugierig auf mehr. Es bleibt abzuwarten, inwiefern das Spiel sich weiter ausbauen lässt und was Lookout noch im Köcher gelassen hat. Denn nach epischem Ausmaß, wie es in der Ankündigung des Verlages heißt, sieht das Einführungsspiel (noch) nicht aus. Aber bisher wurde ja auch nur ein Teil der Spielregel enthüllt. Vielleicht geht Lookout den „Agricola-Weg“ und in der Schachtel befinden sich ein familientaugliches Spiel und ein Expertenspiel. Spannend bleibt es auf jeden Fall.

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